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Interview Hans-Jürgen Baron
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>> Herr Baron, warum haben Sie sich für das Ehrenamt des Beisitzers zur Verfügung gestellt?
Weil ich den Belangen der Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten mehr Gewicht verleihen und mich darüber hinaus für eine überschaubare Zeit in einem berufsbezogenen Ehrenamt engagieren wollte.
>> Was hat Ihnen während der Amtszeit "Lust" bereitet?
Diskussionen und Themenfindungen im Kreis des Kammergruppenbeirats mit daraus resultierenden Veranstaltungen / Veröffentlichungen, die zu Resonanz und Meinungsaustausch führten.
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Hans-Jürgen Baron, Beisitzer in der Kammergruppe Alb-Donau-Kreis/Ulm und Freier Garten- und Landschaftsarchitekt in Ulm: „Kammergruppenarbeit vor Ort bedeutet die unmittelbare Vermittlung berufsständischer Information.“
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>> Und was hat in dieser Zeit "Frust" verursacht?
Die zunehmende Erkenntnis, dass Initiativen und Angebote, trotz breitem Spektrum, oft nur geringes Interesse bei Kollegen hervorrufen.
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>> Wo sehen Sie einen Gewinn durch das Ehrenamt? Persönlich? Für den Berufsstand?
Persönlich haben viele Veranstaltungen, die ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Beirat besuchte, meine fachlichen Kenntnisse vertieft und meine Bereitschaft, berufsständisches Wissen auch außerhalb der Kammergruppe zu vermitteln, gefördert.
Kammergruppenarbeit vor Ort bedeutet meines Erachtens die unmittelbare Vermittlung berufsständischer Information. Sie steht dem örtlich-regionalen Geschehen besonders nahe und bietet, bei entsprechender Inanspruchnahme, eine effektive Partizipation.
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>> Welchen Rat geben Sie potentiellen Interessenten?
Bei manchem Frust (nach immerhin zwei Legislaturperioden), das Ehrenamt lohnt sich. Es bietet immer Freiraum zur Entwicklung eigener Initiativen, die ständige Möglichkeit, fachliche Positionen neu zu denken, neu zu diskutieren, und dies nicht nur im Kollegenkreis.
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